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Die neuen Regeln der Business Transformation

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Shivani Patel blog

Alles im Leben verläuft in Zyklen. Auch das Geschäftsleben. Jede Expansion und Rezession, jeder Boom und jede Flaute sind Teil des kommerziellen Kreislaufs – dessen Effekte unser Arbeitsumfeld auf Jahre hinaus bestimmen. Wie ist Ihr Unternehmen auf dieses Auf und Ab vorbereitet? Gefährden tiefgreifende Veränderungen – ob finanzieller, technologischer oder anderer Art – Ihre Stellung am Markt? Oder ändern auch Sie sich mit der Zeit? Nutzen Sie den Wandel, um vorwärtszukommen oder widersetzen Sie sich ihm?

Der griechische Philosoph Sokrates hatte einen interessanten Gedanken dazu: „Das Geheimnis der Veränderung liegt darin, seine Energie nicht darauf zu konzentrieren, das Alte zu bekämpfen, sondern das Neue aufzubauen.“ Aber ehrlich gesagt, trifft das nur zur Hälfte zu. Das Geheimnis erfolgreicher Business Transformation ist zunächst die Erkenntnis, warum das aktuelle System nicht funktioniert. Anschließend muss dieses Wissen dazu genutzt werden, etwas Besseres aufzubauen. Es muss Zeit sein, um den Status quo zu evaluieren, mit Mitarbeitern zu sprechen und gründliche Marktforschung zu betreiben, bevor man sich auf die neue Hochglanz-Strategie einlässt.

Im Economist Guide to Management Ideas and Gurus schreibt Tim Hindle: “Unternehmen sind hin- und hergerissen zwischen dem Wunsch ihre Strategie und Organisationsstruktur ein für alle Mal festzulegen und der Feststellung, dass sich ihre Welt in permanentem Wandel befindet. Allerdings hat sich dieser Wandel in jüngster Zeit beschleunigt und ist umfassender geworden.“

Erfordern dramatische Veränderungen also dramatische Antworten? Ja und nein. Eine Strategie kann ausgewogen, überlegt und nicht überstürzt sein und dennoch einen radikalen kommerziellen Umbruch bedeuten. Verinnerlichen Sie die neuen Regeln der Business Transformation:

  1. Der Kunde sollte Inspirationsquelle für den Wandel sein

Wenn Sie auf Innovationen bei einem Mitbewerber oder auf Marktentwicklungen mit Änderungen reagieren, dabei aber die Bedürfnisse Ihrer Kunden außer Acht lassen, wird Ihr Unternehmen ins Schlingern geraten. Die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden sind heute wichtiger als jemals zuvor. Fragen Sie sich, wie der Kunde reagieren wird, sei es auf ein neues Produkt, KI-Kundenservice oder eine bessere Lieferlogistik. Nehmen Sie sich Zeit und finden Sie heraus, was der Kunde will. Natürlich muss sich Ihr Unternehmen an den Markt anpassen, an das Publikum aber eben auch. Denken Sie auch daran, dass nicht jeder Kunde gleich ist. Lassen Sie regionale Unterschiede zu und passen Sie Ihren Ansatz entsprechend an.

  1. Ermessen Sie, wieviel Wandel tatsächlich nötig ist

Muss Ihr Unternehmen wirklich alle Prozesse überarbeiten? Oder braucht es lediglich ein paar Initiativen, um das Bewusstsein für potenzielle Veränderungen zu schärfen? Diese Unterscheidung zu treffen, ist wichtig. Dramatische Veränderungen als Selbstzweck vorzunehmen bevor das Unternehmen dafür bereit ist, verursacht meist mehr Probleme, als es löst. Müssen diese Veränderungen sämtliche Unternehmensbereiche betreffen? Oder nur einen einzigen?

  1. Involvieren Sie die Mitarbeiter

Neue Technologien im Unternehmen zu installieren ist eine Sache. Sicherzustellen, dass Ihre Mitarbeiter darauf auch vorbereitet sind, eine andere. Menschen sind keine Roboter. Die meisten Menschen reagieren auf Veränderungen mit Ablehnung. Diese Tatsache im Hinterkopf zu behalten, ist wichtig, besonders wenn die angestrebten Änderungen Einfluss auf die Unternehmenskultur haben oder Mehrarbeit für die Mitarbeiter bedeuten. Sorgen Sie dafür, dass jeder versteht, warum dieser Wandel stattfindet. Sind Mitarbeiter emotional involviert, sind sie viel eher für die Sache zu gewinnen.

  1. Selbst die Change-Strategie kann sich ändern

Hatten Ihre Mitarbeiter ausreichend Zeit auf den anvisierten Wandel zu reagieren und sehen sie Probleme bei der Umsetzung Ihres Plans? Dann sollten Sie zuhören. Wenn Sie das Bewusstsein für bestimmte Dinge schärfen und Transformation erreichen wollen, müssen Sie sämtliche Anliegen Ihrer Mitarbeiter einbeziehen. Eine erfolgreiche Change-Strategie ist flexibel.

  1. Daten sind die Voraussetzung für Veränderungen

Um den Status quo evaluieren und die richtige Entscheidung zur Zukunft Ihres Unternehmens treffen zu können, müssen Sie auf Daten vertrauen. Nutzen Sie den Datenreichtum im Unternehmen zu Ihrem Vorteil. Ziehen Sie wichtige Erkenntnisse daraus. Und nutzen Sie diese Erkenntnisse als Grundlage für Handlungsanleitungen.

  1. Für digitalen Wandel braucht es mehr als einen Chief Digital Officer

Der Chief Digital Officer ist wichtig, aber es braucht so vieles mehr, um tatsächlichen digitalen Wandel zu erreichen. Der Wandel sollte ganz oben beginnen und anschließend jede Ebene des Unternehmens erfassen. Das bedeutet, dass Sie ein fachkundiges IT-Team aufbauen müssen, das dem Chief Digital Officer zur Hand geht.

Um einen Schritt voraus zu sein und den Wandel an vorderster Front anzustoßen, entdecken Sie unsere Stellen-Seite.